Aktienforum begrüßt die politische Einigung auf das Zukunftsdepot

Sommer-Hemetsberger: Vorsorgeinstrument für Kinder und Jugendliche stärkt Finanzbildung und Kapitalmarkt

Das Aktienforum begrüßt die politische Einigung der Bundesregierung auf das Zukunftsdepot. Eltern sollen ab 2027 bis zu 5.000 Euro pro Jahr steuer- und gebührenfrei für ihre Kinder in Wertpapieren ansparen können, das Geld bleibt bis zum 18. Geburtstag gebunden. Für ab 2027 geborene Kinder kommt zusätzlich ein staatliches Startguthaben von 500 Euro dazu. „Das Zukunftsdepot verbindet wesentliche Anliegen, die in Österreich bisher zu kurz gekommen sind: eine frühe Finanzbildung für die junge Generation und eine kapitalgedeckte Vorsorge“, so Aktienforum-Präsidentin Sommer-Hemetsberger.

Für das Aktienforum liegt der eigentliche Kern dieser Maßnahme in der steuerlichen Ausgestaltung: Realisierte Wertsteigerungen, die sonst durch die Kapitalertragsteuer geschmälert würden, können nun über einen langen Anlagehorizont ihre volle Wirkung entfalten. Das ist gerade in Österreich wesentlich, wo die kapitalmarktbasierte Vorsorge mit weniger als zehn Prozent des BIP weiterhin deutlich hinter anderen europäischen Ländern zurückbleibt.

Laut Aktienbarometer besitzen bereits fast ein Drittel der österreichischen Bevölkerung ab 16 Jahren Wertpapiere, dies sind rund 2,4 Millionen Menschen. Ein Zukunftsdepot kann diesen Kreis erweitern und noch mehr Familien einen Zugang zum langfristigen Vermögensaufbau über den Kapitalmarkt eröffnen.

„Für uns ist jetzt eine einfache und praxistaugliche Umsetzung wesentlich. Das Zukunftsdepot soll möglichst viele Familien erreichen und jungen Menschen die Chancen langfristiger Wertpapierveranlagung näherbringen“, betont Sommer-Hemetsberger. Das Aktienforum ruft dazu auf, die gesetzliche Umsetzung nun zügig abzuschließen, damit das Zukunftsdepot wie vorgesehen im Jahr 2027 starten kann.

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