Aktienforum-Geschäftsführer Fuchs: AK-Neiddebatten sind entbehrlich – Österreichische Manager verdienen unterdurchschnittlich im europäischen Vergleich – Statt Spitzenkräfte schlecht zu reden, sollte man gemeinsam für Standort arbeiten

Wien (OTS) „Managementtätigkeit ist stets mit großer Verantwortung verbunden. Eine angemessene Bezahlung österreichischer Führungskräfte ist daher die logische Folge“, so Mag. Karl Fuchs, Geschäftsführer des Aktienforums, heute, Donnerstag, in Bezug auf eine hausinterne AK-Studie zu Management-Vergütungssystemen. „Auch gehaltsmäßig steht der Standort Österreich im harten internationalen Wettbewerb. Will man Spitzenkräfte halten, sind marktgerechte Gehälter sicherzustellen. Denn je erfolgreicher und internationaler ein Unternehmen aufgestellt ist, desto höher sind auch die Gehälter der Mitarbeiter“, so Fuchs. Daher gelte im Managementbereich laut Fuchs „Mehr Verantwortung, mehr Gehalt.“

Vor dem Hintergrund, dass österreichische Spitzenmanager im europäischen Vergleich bei Vergütungen im unteren Drittel liegen, hält Fuchs die Vorwürfe der AK für unangemessen und entbehrlich. Daher appelliert Fuchs an die AK, wieder auf eine positive, gemeinsame Standortpolitik umzuschwenken, anstatt Dienstgeber und Dienstgeberinnen in geschmacklosen Werbespots pauschal abzuqualifizieren und durch hausinterne Darstellungen anzupatzen.