Aktienforum-Präsident Ottel anlässlich des Minimalkonsenses zum Pensionsgipfel der Bundesregierung: Politik schaut beim Niedergang der privaten Altersvorsorge zu

Mag. DI Robert Ottel, Präsident des Aktienforums

Mag. DI Robert Ottel, Präsident des Aktienforums

Wien (OTS) „Ein großes Sorgenkind ist nicht nur die staatliche Pension, sondern auch die Altersvorsorge außerhalb der ersten Säule“, betont Robert Ottel, Präsident des Aktienforums, anlässlich des gestrigen Minimalkonsenses der Bundesregierung zu den Pensionen. „Es ist positiv, dass zumindest etwas bei der gestrigen Zusammenkunft passiert ist – aber viele derer, die heute brav in das staatliche System einzahlen, werden sich im Alter dennoch nur das nötigste leisten können. Daher muss der Staat sämtliche Vorsorgeprodukte außerhalb der staatlichen Pension mehr unterstützen. Die Politik muss hier endlich die ideologischen Scheuklappen ablegen“, streicht Ottel hervor.

„Schlimm genug, dass man sich im gesetzlichen Pensionssystem zu keinen nachhaltigen Reformen einigen kann, sollte man wenigstens im Bereich der privaten Vorsorge den Versicherten entgegen kommen“, führt Ottel mit Verweis auf die Pensionsmodelle außerhalb des staatlichen Systems aus.

Darüber hinaus sollte auch über andere Anlageprodukte, etwa langfristige Aktien- und Fondsportfolios diskutiert werden. „Anleger, die in Wertpapierprodukte mit einem längeren Anlagehorizont investieren, sollten rasch entlastet werden, etwa durch den Wegfall oder zumindest einer Begünstigung bei der Wertpapier-KESt, wenn man länger als 5 Jahre investiert bleibt. Steuerausfälle würden überschaubar bleiben“, betont Ottel abschließend.