Aktienforum-Präsident Ottel zu aktueller OECD-Untersuchung: Österreich wird kritisch erwähnt, Politik verabsäumt es gegenzusteuern

Mag. DI Robert Ottel, Präsident des Aktienforums

Mag. DI Robert Ottel, Präsident des Aktienforums

„Es ist bedauerlich, bei einer derart breit angelegten Untersuchung der OECD als Negativbeispiel im Bereich der privaten Altersvorsorge erwähnt zu werden“, betont Robert Ottel, Präsident des Aktienforums, heute, Mittwoch, anlässlich der kürzlich präsentierten OECD-Untersuchung „Pensions Outlook 2016“, wo auf die Versäumnisse Österreichs im Bereich der privaten Vorsorge verwiesen wird. So kann man hierzulande Zahlungen an private Pensionsversicherungen seit der jüngsten Steuerreform nicht nur nicht absetzen, sondern es fällt dazu auch noch eine vierprozentige Versicherungssteuer an.

„Schlimm genug, dass man sich in Österreich im Bereich des gesetzlichen Pensionssystems auf keine strukturellen Reformen einigen kann. Daher sollte man wenigstens im Bereich der privaten Vorsorge den Versicherten entgegenkommen und endlich die ideologischen Scheuklappen ablegen“, betonte Ottel mit nochmaligem Verweis auf die Studie.